01_Conceptlicht.com_Privatbibliothek_O
Haus O.
Hamburg


Die Privatbibliothek ist ein freistehendes Gebäude auf einem Privatanwesen. Der zweigeschossige Bibliotheksraum ist mit einer zentralen Treppe verbunden. Vorgelagert sind die Nebenräume und der Lift für einen behindertengerechten Zugang.

Der Entwurf der Architekten wird durch eine klare Raumstruktur und hochwertige Materialien geprägt.

In Zusammenarbeit mit den Architekten wurde deshalb ein minimalistisches Beleuchtungskonzept mit verdeckten und integrierten Leuchten entwickelt, die sich in der Eigenwirkung stark zurücknehmen, um den ungewöhnlichen Bibliotheksraum besonders in Szene setzen zu können.

Im Vorfeld wurden Tageslichtstudien durchgeführt, inwieweit Tageslicht über das umlaufende Oberlichtband und der verglasten Gebäudeecke auf die Bücherregale fällt. Basierend auf dem Ergebnis wurden tageslichtgesteuerte Verschattungselemente und eine UV-Schutzverglasung eingeplant.

Für die hochwertige Büchersammlung waren die konservatorischen Belange zu berücksichtigen. Daher wurde für die Beleuchtung der Regale eine LED mit 3.000° Kelvin gewählt und das System für eine vertikale Beleuchtungsstärke von 50 Lux in Regalmitte ausgelegt. Die Beleuchtungskörper für die Buchbeleuchtung wurden hinter jeder Regalbodenblende integriert, um eine optimale Fachausleuchtung zu schaffen. Kein Licht fällt aus dem Fachboden auf den Fußboden und kein Fachbodendeckel wird angestrahlt. Durch diese Strahlungsgeometrie lässt sich eine sehr hohe Gleichmäßigkeit in vertikaler wie horizontaler Ausdehnung erreichen. Die Bücher stehen im gerichteten Licht und trotzdem ist die Lichtquelle aus keinem Winkel einsehbar.

Aus konservatorischen Gründen kam ein zentrales Oberlicht nicht in Frage. Gewissermaßen als visueller Ersatz wurde ein Deckenelement entworfen, das die Klarheit der Konstruktion aufnimmt und unterstützt.

Die vier Großleuchten mit der markanten Viererteilung sind mit weißer LED indirekt hinterleuchtet, um eine hervorragende Gleichmäßigkeit zu erzielen. Die hohe Gleichmäßigkeit ist erforderlich, um das stofflich wirkende Bespannungsmaterial materialgerecht in Szene zu setzen. Die Membrandecke hat vorwiegend eine Gestaltungsfunktion, die visuelle Ruhe ausstrahlt und zudem noch eine weiche Grundbeleuchtung erzeugt. Im Zentrum der Großleuchten befinden sich vier Downlights als Allgemeinbeleuchtung. Die Strahlung ist auf die Holzbodenfläche im UG und die Glastreppe begrenzt. Dadurch entsteht keine Vermischung der Lichtfarben im UG.

Architekten:
gmp Architekten

Fotograf:
Heiner Leiska

Kategorie: Privathäuser

Haus O.
Hamburg

Die Privatbibliothek ist ein freistehendes Gebäude auf einem Privatanwesen. Der zweigeschossige Bibliotheksraum ist mit einer zentralen Treppe verbunden. Vorgelagert sind die Nebenräume und der Lift für einen behindertengerechten Zugang.

Der Entwurf der Architekten wird durch eine klare Raumstruktur und hochwertige Materialien geprägt.

In Zusammenarbeit mit den Architekten wurde deshalb ein minimalistisches Beleuchtungskonzept mit verdeckten und integrierten Leuchten entwickelt, die sich in der Eigenwirkung stark zurücknehmen, um den ungewöhnlichen Bibliotheksraum besonders in Szene setzen zu können.

Im Vorfeld wurden Tageslichtstudien durchgeführt, inwieweit Tageslicht über das umlaufende Oberlichtband und der verglasten Gebäudeecke auf die Bücherregale fällt. Basierend auf dem Ergebnis wurden tageslichtgesteuerte Verschattungselemente und eine UV-Schutzverglasung eingeplant.

Für die hochwertige Büchersammlung waren die konservatorischen Belange zu berücksichtigen. Daher wurde für die Beleuchtung der Regale eine LED mit 3.000° Kelvin gewählt und das System für eine vertikale Beleuchtungsstärke von 50 Lux in Regalmitte ausgelegt. Die Beleuchtungskörper für die Buchbeleuchtung wurden hinter jeder Regalbodenblende integriert, um eine optimale Fachausleuchtung zu schaffen. Kein Licht fällt aus dem Fachboden auf den Fußboden und kein Fachbodendeckel wird angestrahlt. Durch diese Strahlungsgeometrie lässt sich eine sehr hohe Gleichmäßigkeit in vertikaler wie horizontaler Ausdehnung erreichen. Die Bücher stehen im gerichteten Licht und trotzdem ist die Lichtquelle aus keinem Winkel einsehbar.

Aus konservatorischen Gründen kam ein zentrales Oberlicht nicht in Frage. Gewissermaßen als visueller Ersatz wurde ein Deckenelement entworfen, das die Klarheit der Konstruktion aufnimmt und unterstützt.

Die vier Großleuchten mit der markanten Viererteilung sind mit weißer LED indirekt hinterleuchtet, um eine hervorragende Gleichmäßigkeit zu erzielen. Die hohe Gleichmäßigkeit ist erforderlich, um das stofflich wirkende Bespannungsmaterial materialgerecht in Szene zu setzen. Die Membrandecke hat vorwiegend eine Gestaltungsfunktion, die visuelle Ruhe ausstrahlt und zudem noch eine weiche Grundbeleuchtung erzeugt. Im Zentrum der Großleuchten befinden sich vier Downlights als Allgemeinbeleuchtung. Die Strahlung ist auf die Holzbodenfläche im UG und die Glastreppe begrenzt. Dadurch entsteht keine Vermischung der Lichtfarben im UG.

Architekten:
gmp Architekten

Fotograf:
Heiner Leiska

Kategorie: Privathäuser